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3. Etappe Tortosa – Coma-ruga 140 km 22.05.07




Die ersten 30 km bis Benifallet wurden in gruppeto gefahren


Claudia`s Fitnessgruppe „reitet“ über die Wellen


Ein herrlicher Blick auf das Ebrotal


Die Pasta gibt die Kraft für den zweiten Tagesabschnitt


Das Kastell Miravet wacht über den Ebro


Die Powergruppe von Gusti bei der Probe für die heutige Siegerehrung der Katalonienrundfahrt





Wetter:

leicht bewölkt, ab Mittag Sonnenschein, warm um 25 Grad, Wind aus wechselnden Richtungen

 

Strecke:

Von Tortosa aus folgten wir dem Ebro ins Landesinnere nach Mora la Nova. Bis zur Industriestadt Reus in der Region von Tarragona ging es ständig auf und ab. Diesen grossen Ort umfuhren wir und auf kleinen verkehrsarmen Strässchen und bald erreichten wir wieder das Meer. Von da war es bis zum Etappenziel Coma-ruga nicht mehr weit.

 

Höhenmeter: 1265

 

Etappenort:

Coma-ruga ist ein Touristenort direkt am kilometerlangen, feinsandigen Strand der Costa Dorada gelegen. Für sportbegeisterte bietet Coma-ruga Wasserski, Segeln, Windsurfen, Strand-Aerobic, sowie zahlreiche Golfplätze in der näheren Umgebung.

 

Ereignisse:

 

Die ersten 30 km bis Benifallet wurden heute „neutralisiert“ absolviert, also in gruppeto gefahren. Danach ging es in den fünf Gruppen mit verschiedenen Tempis über die Wellen bis Falset wo es einen Kaffehalt gab. Nach weiteren 18 Kilometern gab es den obligaten Pastahalt. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Stadt Reus. Mit den Angaben, welche Gusti am Vorabend uns Leitern machte war diesmal diese Stadt problemlos zu durchqueren.

 

Immer wieder kreuzten uns Radrenn-Begleitfahrzeuge. Da musste in der Nähe ein Radrennen stattfinden. Die Katalonienrundfahrt steht auf dem Terminplan. In Els Pallaresos standen wir plötzlich vor abgesperrter Strasse. Da waren auch schon alle Vorbereitungen für die Zielankunft einer Etappe der Katalonienrundfahrt im Gange. Während wir nach einer geeigneten Umfahrung suchten, machten noch einige Euroridler Fotos vom Zielgelände. Allerdings haben wir keinen der Profis zu sehen bekommen.

 

Euroride bei Gustizollinger.ch ist eben auch Abenteuer!

 

Noch eine Geschichte zum Schmunzeln:

 

Die Geschichte mit dem Helm

 

Früher trugen Radstars ungern einen Helm auf dem Kopf. Die Kommissare erklärten deshalb das Tragen von Helmen b ei allen Radrennen für obligatorisch. Heutzutage fährt kaum noch jemand ohne Helm, zumindest mit dem Sportfahrrad.

 

Teilnehmer aus vergangenen Zeiten von Gusti Zollingers-Radsportferien erinnern sich: Auch Gusti tat sich schwer mit dem Helmtragen, insbesondere mit jenen aus Vollschalen. Einen Kübel auf dem Kopf tragen, das mochte unser Gusti nicht. Deshalb trug er, wenn überhaupt, eine aus gepolsterten Lederriemen gefertigten und in den Erkennungsfarben des Weltmeisters farbig glänzende Kurzkappe. Müssen doch bei Gusti, Schuhe, Socken, Hose, Trikot und eben Helm, farblich aufeinander abgestimmt sein.

 

Für jedermann auf einem der Begleitfahrzeuge der Eurotour kann erkennen, dass Gusti, der mit seiner inzwischen zum Oldtimer gewordenen Lederkappe und dieser erst noch am Lenker festgebunden, gross abgebildet ist, während sein Begleiter, Mechaniker Peter Schilter brav seinen Helm, trägt. Doch es gab auch andere Grössen im Radrennsport welche das Outfit des Helmtragens als unschön empfanden. So der Sieger fast aller Radrennen der Welt, der Belgier Eddy Merckx.

 

An der Euroride 2007 trägt Gusti nun aber auch einen dem Sicherheitsstand entsprechenden Helm!

 



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