news Reisebericht
Fr 31.08.07 Bustransfer Schweiz-Carcassonne / Sa, 01.09.07 Prololg 01.09.07




Ankunft in La Cité Carcassonne


Ein imposantes Bild diese riesige Schlossmauer


Unser Hotel mitten im Burgstättchen


Das macht Spass die Beine lockern bei schönstem Sonnenschein pur


Radfahren macht „Hungrig“


Begrüssungs Apero und Info durch Gusti Zollinger

Wetter: schön, warm, ca. 25°

Bei Ankunft in Carcassonne lachte uns die Sonne entgegen. Anfangs war der Wind noch etwas kühl, am Nachmittag zum Prolog wurde es warm bei ca. 25 Grad.



Prologstrecke:

Von Carcassonne nach Limoux und retour 55 km. Eine kleine Ausfahrt zum auflockern der Muskulatur nach der Busfahrt über verkehrsfreie Nebenstrassen durch viele Weingärten.

 

Etappenort:

Carcassonne liegt 70 km nordwestlich von Perpignan an einer alten Handelsstrasse zwischen Mittelmeer und Atlantik und hat ca. 44’000 Einwohner. Die französische Gemeinde befindet sich im Departement Aude, in der Region Languedoc-Roussillon.

 

Die Stadt wurde von den Römern im 1. Jh. v. Chr. gegründet und zählt heute zu den am vollständigsten, erhaltenen Festungsstädten Europas. Im 13. Jh. beherbergte die Festung die zentrale Verwaltung der Inquisition in Süd-Frankreich. Sie war ein Zentrum der heterodoxen (ketzerischen) Katharerbewegung. Die im 19. Jh. vom Architekten Eugène Viollet-le-Duc restaurierte Altstadt mit gut erhaltener doppelter Stadtmauer wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Canal du Midi führte zunächst an der Stadt vorbei, wurde aber kurze Zeit später von den Bürgern der Stadt durch diese geführt, als sie die wirtschaftlichen Vorteile eines Kanals erkannten. Schon 1996 wird der Canal du Midi in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Zur Namensherkunft besagt die populäre Legende, Karl der Grosse habe Carcassonne einst belagert, als Madame Carcas Herrin der Burg war. Als Karl der Grosse nach erfolgloser Belagerung abgezogen sei, habe die in Liebe erbrannte Carcas hinter ihm herläuten lassen, um ihn zur Umkehr und zum Bleiben zu bewegen. Das sei dem Kaiser von einem Knappen mit den Worten "Carcas sonne" gemeldet worden. Davor hatte die Dame Carcas diesen Abzug allerdings durch eine List erst veranlasst. Sie liess das allerletzte Schwein, das nach der fünfjährigen Belagerung noch übrig war, mit dem letzten Getreide vollstopfen. Dieses so gemästete Tier warf sie dem Kaiser direkt vor die Füsse. Karl den Grossen brachte das platzende Schwein zu der Überzeugung, bei den offenbar unerschöpflichen Nahrungsreserven, sei eine weitere Belagerung der Stadt sinnlos.

 

Die Stadt besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen: die mittelalterliche Stadt liegt auf einem Gebirgsplateau am rechten Ufer der Aude, während sich die

Bastide Saint-Louis auf dem linken Flussufer erstreckt. Das alte Stadtviertel Trivalle und die berühmte Brücke „Pont Vieux“ sind seit dieser Zeit die Bindeglieder, die das gemeinsame Schicksal der Stadt besiegeln. Carcassonne blickt auf 2000 Jahre Geschichte zurück und lädt alle Besucher ein, sein sehenswertes Kulturerbe zu entdecken.

 

Ereignisse:

 

Keine Staus bei der Busanreise, also planmässige Ankunft nach 900 km in Carcassonne! Was wollen VelofahrerInnen nach einer 12-stündigen Busfahrt? Natürlich sich bewegen. So waren alle schon weit vor 13.00 Uhr startklar. Gusti nahm zuerst die Gruppeneinteilung vor und auf ging`s zum Prolog der Pyrenäentour 2007. Beim Mittagshalt stärkten sich die RadlerInnen mit Pasta, Pizza und Salat auf dem Dorfplatz von Limoux und hatten erste Gelegenheit sich innerhalb der drei Gruppen etwas zu „beschnuppern“.

 

Zurück im Hotel nutzten alle Gäste die phantastische Lage unserer Unterkunft, mitten in der mittelalterlichen Burg „la Cite“ gelegen, für einen Rundgang, der mit einem Bier oder Eis gekrönt wurde. Vor dem Nachtessen gab es beim Apero Infos durch Gusti. Ein wundervoller Auftakt zu einem bestimmt wieder eindrücklichen, grandiosen Abenteuer.

 

 

 

 



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