news Reisebericht
6. Tag / 3. Etappe - 18. Januar 2007 18.01.07




Cape of Good Hope „Gruppenföteli“


Heinz possierte sich mit den Pinguinen für die Fotografen


Richtung Cape Point


Peter beim Straussen Verfolgungsrennen


Dem Georges schmeckt der Champagner auch aus der Flasche


Gruppe Compacto entlang dem Atlantischen Ozean

Wetter: bewölkt, Nebel-Nieselregen, Sonne, 24°

Auf zum Kap der Guten Hoffnung

Strecke:

Transfer via Muizenberg, St. James, Fishhoek nach Simons Town. Besuch der Pinguin Kolonie. Von da an mit dem Rad nach Cape Point, Kap der Guten Hoffnung. Zum Mittagshalt ging die Fahrt weiter zum Rest. Cape Farm House vor Scarborough. Nochmals über einen kleinen Pass nach Simons Town, wo die Räder verladen wurden, mit dem Bus ging’s zurück ins Hotel.

 

Erlebnisse:

Mit der guten Hoffnung auf einen strahlenden Tag mit wenig Wind, starteten wir nach dem Verladen der Räder, mit unseren drei Bussen bereits um 09.00 Uhr zu einem weiteren Höhepunkt unserer Rad- und Kulturferien in der Kap Region. Das Sagen umwitterte Kap wollten wir mit dem Rad entdecken.

 

Per Transfer fuhren wir ins Marine Städtchen Simons Town. Dort besuchten wir die Pinguinen Kolonie, die uns auch dieses Jahr wieder herzlich begrüssten. In unseren bereits legendären, kultigen Südafrika Tricots erkannten sie uns natürlich sofort…….

 

Ab da hiess es für die Gruppe Peter in die Pedale zu treten, hoch Richtung Eingang des Cape National Parks. Die Weiterfahrt der restlichen Gruppe erwies sich als ein schwieriges Unterfangen. Bekundete doch unser Driver, mit dem Veloanhänger im steilen Anstieg von der Pinguin Kolonie hinauf zur Strasse, seine liebe Mühe. Seine Kupplung war dieser Herausforderung nicht gewachsen und der Bus hüllte sich in eine beissende Rauchschwade. Die Biker mussten aussteigen und ihre Oberarme unter Beweis stellen und Schiebehilfe leisten. Beim Parkeingang angekommen nahm auch die Gusti Truppe die Räder vom Anhänger und starteten in Abenteuer Kap.

 

Hier erlebten wir wie sich das Wetter innert Minuten ändern kann. Wir kamen vom Nebel in den Nieselregen und plötzlich schien wieder die Sonne. Wir konnten erleben wie schnell das Wetter umschlagen kann und können nur erahnen, wie stürmisch es hier werden kann. Nicht umsonst heisst diese Gegend ja „Kap der Stürme“, was die vielen Schiffswracks im Meer rund ums Kap beweisen.

 

1488 umfuhr Bartolomeu Diaz das Kap – ohne es zu ahnen, denn zu diesem Zeitpunkt herrschte schwerer Sturm. Erst auf der Rückfahrt entdeckte er das Kap der Stürme, wie er es zuerst nannte. Bald darauf wurde es in „Cabo de Boa Esperanza“, eben Kap der Guten Hoffnung umbenannt.

Cape Point, einige hundert Meter östlich vom Kap gelegen, haben die Kartographen zu jenem Punkt erklärt, an dem der Atlantik und der Indische Ozean zusammenfliessen. Damit ist Kapstadt die einzige Stadt der Welt, die an zwei Ozeanen liegt.

 

Hier leben Antilopen, Strausse, Bergzebras und Paviane (Baboons). Peter konnte es nicht lassen und forderte das Straussenpaar zu einem Verfolgungsrennen heraus, welches er natürlich verlor, können doch die Strausse bis zu 60 km/h schnell rennen.

 

Am Cape Point knipsten wir das obligate Gruppenfoto und Gusti liess die Korken knallen und mit dem bereits zur Tradition gewordene Champagner stiessen wir auf uns und das Kap der Guten Hoffnung an.

Im Gegenwind fuhren wir durch die Eukalyptus und Pinien-Plantagen, die man sehr gut riechen konnte, zu unserem Mittagshalt vor Scarborough.

 

Gestärkt ging es nochmals über einen kleinen Pass. Beim Aussichtspunkt waren alle fasziniert von dem herrlichen Rundblick über die False Bay. Zurück nach Simons Town, wo alle Räder in den Bus verstaut und im Mineral World Laden schöne Steine als Mitbringsel eingekauft wurden, ging’s per Transfer ins Hotel.

 

Dieser erlebnisreiche Tag wurde am Abend im Hotel Villa Via mit einer köstlichen Fisch-Grillparty gebührend verabschiedet.

 

 

 

 



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